EHEC Darminfektion

EHEC-Opfer leiden an Folgen der Krankheit

16.12.2011 – Deutschlandweit erkrankten 2.987 Menschen an EHEC, weitere 855 an dem tückischem HUS (hämolytisch-urämisches Syndrom). Davon starben 53 Menschen an den Folgen der Krankheit, unter Anderem durch Nierenversagen. Im Juni fand man dann die Ursache, Bockshornkleesamen aus Ägypten, die Epidemie damit bekämpft. Nun, ein knappes halbes Jahr nach dem Ausbruch, leiden ehemalige EHEC-Infizierte noch immer an den Folgen der Erkrankung. Viele Betroffene weisen weiterhin einen nicht unerheblich hohen Blutdruck auf. Zudem litten viele noch unter Magen-Darm-Beschwerden, neurologischen Problemen, wie Orientierungslosigkeit, Wortfindungsstörungen, logischem Denken und Komplikationen mit dem Kurzzeitgedächtnis, aber auch Ängsten und Depressionen. Außerdem haben noch immer nicht alle Patienten ihre vorherige Leistungsfähigkeit erreicht. Immerhin hat der Einsatz eines Antikörpers die Schäden an Nieren, Gehirn und Blutbild vermindert, doch leider sind die Folgen für die Erkrankten nicht mehr zu übersehen, und werden vielleicht ihr ganzes Leben damit zu kämpfen haben.



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